
2007 Die Konsolidierung.
Im Laufe 2007 begann unser junger Verband sich bekannt zu machen. Zahlreiche Massmedien verbreiteten unsere Existenz durch Bericht- und Interviewveröffentlichungen weiter, bei dem wir die Gelegenheit hatten, unsere Ziele zu erklären. Andén 1 erschien in Zeitungen, Radio- sowie Fernsehsendungen und Internetportalen. El País, El Mundo, Metro Directo, COPE, SER, Punto Radio, Onda Cero, Telemadrid sowie Madridiario sind einige der Medien, die uns Räume in ihren Seiten bzw. Sendungen gewidmet haben.
Bei der Erscheinungen in der Medien beschränkten uns nicht, über unsere Existenz zu informieren. Es wurde gewöhnlich, dass Andén 1 seine Meinung über alle auf die U-Bahn bezüglichen Dinge öffentlich äußerte. In Januar wurden wir eingeladen, an einer Fernsehdebatte von Onda 6, die von der mehrmaligen Betriebsstörungen bei der U-Bahn handelte, teilzunehmen. Da wurde erwiesen, dass wir unabhängigkeitsfähig bleiben und wir immer argumentierte und konstruktive Kritik üben. Auch El País widmete unserer Meinung zu diesem Thema eine Kolumne.
Die Konsolidierung von Andén 1 war auch von Polemik begleitet. Im April wurde den neuen U-Bahnplan vorgestellt, der von unserem Verband energisch abgelehnt wurde. Die Mitteilung, durch die unser Verband die Gründe der Ablehnung erklärte, hatte eine riesige Auswirkung. Im Laufe knapp einigen Tagen wurde eine Zusammenfassung unserer Mitteilung überall veröffentlich. Zahlreiche Anrufe von Medien wurden von uns beantwortet. “Wer sind das von Andén 1?”, fragten sich die Redaktionschefs. Leider wurde den U-Bahnplan nicht nach unserem Wunsch zurückgezogen, der Ding aber einen sehr starken Schwung unserem Verband gab.
Die Mitteilungen von Andén 1 waren nicht nur kritisch. Wir erläuterte auch unsere Vorschläge für die zukünftigen U-Bahnnetz und öffentlichen Verkehrsystem, nämlich die Beschaffung eines echten Tarifverbunds in der Comunidad de Madrid. Zeitungen wie ADN o Madridiario.es veröffentlichten unsere Vorschläge.
Andén 1 hat sich auch bei den Verwaltungen bekannt gemacht. Wir haben mehrere Sitzungen mit der Área de Gobierno de las Artes abgehalten, um auf dem Projekt “Andén 0”, der die Geschichte der U-Bahn den Madridern näher bringen wird, mitarbeiten. Dafür verfügt man über zwei verschiedenen Räume: die Motorenhalle von Pacífico und die alte U-Bahnstation Chamberí. Ebenfalls stehen wir in Verbindung zum Vermögensamt von Metro de Madrid und zum Consorcio de Transportes de Madrid (Verkehrsverbund Madrid).
Im Laufe 2007 erweiterte der Verband durch Spenden von Mitgliedern und Sympathisanten sein Vermögen. Erwähnenswert unter diesen Spenden ist eine Bücher- und Plänesammlung von Miguel Ángel Delgado (CRTM) abgegeben, und ganz besonders die Übertragung seitens Metro de Madrid der alten Blockstelle der U-Bahnstation Sol I, was die Erledigung von Carlos Mendoza, Enkel eines der Begründer der Madrider U-Bahn, ermöglichte.
Wir haben nie die spielerischen sowie kulturellen Aspekte vergessen, ohne die Andén 1 keine Daseinberechtigung hätte. Wir fanden uns bei der Eröffnung jeder neuen, im Rahmen des lezten Ausbauplan gebauten Strecke, ein, wo wir die Strecke jedesmal mit dem ersten Zug befuhren. Außerdem haben wir Diavorführungen und regelmäßige Versammlungen veranstaltet, in den wir Ausdrücke austauschen konnten. Besonders interessant war die im Juli ausgeführte Besichtigung vom Parla-Straßenbahnbetriebswerk, wo wir die Funktionsweise dieses modernen Verkehrsmittels kennen lernen durften. Ebenfalls ist unsere Beziehung mit der Asociación de amigos de la EMT y del autobús (Freunde der Busse), mit der wir unsere Internetforum teilen, enger geworden.
Inzwischen hat der Webportal, mit dem Andén 1 seinen Lauf anfing, bis zu 70000 Beiträge im Forum, sowie 2500 Bilder in der Galerie, die von den 1064 registrierten Benutzern verschafft wurden, erhalten. Der Verband hat seinerseits die Zahl von 64 Mitgliedern erreicht, die zweifellos im Laufe der Monate zuhemen wird.











